1. Bonner Böllerschützen


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Satzung

Satzung

der

1. Bonner Böllerschützen von 1994 e.V.






§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr


Der Verein führt fortan den Namen:

" 1. Bonner Böllerschützen von 1994 "

Sitz der Böllerschützenvereinigung ist Bonn. Anschrift ist die Wohnung des jeweiligen 1. Schussmeisters.
Die Böllerschützenvereinigung soll im Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn eingetragen werden und darin eingetragen bleiben.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2

Zweck


Die Böllerschützenvereinigung ist ein Zusammenschluß von Böllerschützen, die ursprünglich aus der St. Seb. Schützenbruderschaft Bonn-Rheindorf 1848 e.V., hervorgegangen ist.
Sie hat den Zweck, die Wiederbelebung und Erhaltung, des im Rheinland bekannten Brauches, bei besonderen Anlässen Böllerschüsse abzugeben.
Weiterhin hat die Böllerschützenvereinigung zum Ziel, Böllergeräte zu erwerben, zu restaurieren und evtl. auch nachzubauen, um sie ihrer kulturhistorischen Bedeutung entsprechend der Nachwelt zu erhalten.
Aktivitäten sind in einheitlicher Bekleidung auszuführen.
An Böllerschießen dürfen nur Mitglieder teilnehmen, die die Gesetzlichen Vorraussetzungen erfüllen.


§ 2a


Die 1. Bonner Böllerschützen, verfolgen ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung.
Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Böllervereinigung.


§ 2b


Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken der Böllervereinigung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3


Mitgliedschaft und Aufnahme

1. Mitglieder können alle Personen werden, egal welchem Geschlechts.

2. Der schriftliche Antrag zur Aufnahme ist an den Vorstand der
Böllervereinigung zu richten.

- Die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

- Die offizielle Bestätigung der Aufnahme erfolgt schriftlich an den
Antragsteller.

3. Jedes Mitglied erhält eine Ausfertigung der Satzung.

4. Das Mitglied verpflichtet sich zur Anerkennung und Beachtung der
Satzung und der Anordnungen der Böllervereinigung


§ 4

Rechte und Pflichten


- Rechte -


1. Jedes Mitglied kann an allen Veranstaltungen der Böllervereinigung
teilnehmen.

2. Stimmrecht haben alle Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr.


- Pflichten -


1. Jedes Mitglied hat die Böllervereinigung nach Aussenhin korrekt zu
vertreten.

2. Es hat pünktlich den Beitrag zu zahlen.

3. Es hat an den Aktivitäten der Böllervereinigung teil zu nehmen.

4. Es hat übernommene Aufgaben gewissenhaft und zum Wohle der
Böllervereinigung durchzuführen.


§ 5

Ende der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft erlischt:

1. Durch Tod

2. Durch Austrittserklärung

3. Durch Beschluß des Vorstands:

a) bei einer rechtskräftigen Verurteilung einer Straftat, die den Verlust
der Gesetzlichen vorraussetzungen zur Folge hat.

b) entehrende Handlungen.

c) wenn ein Mitglied die Satzung gröblich verletzt.

d) wenn ein Mitglied die Interessen der Böllervereinigung in böswilliger
Absicht in Wort oder Tat schädigt oder zu schädigen versucht.

Ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder verlieren alle Anrechte an der Böllervereinigung und an Ihrem Vermögen.

Vor einem Ausschluß oder einer Zurechtweisung bei Vorfällen nach § 5 Absatz 3.) b, c, d , ist das betroffene Mitglied vom Vorstand zu einer schriftlichen Stellungsnahme aufzufordern und vor der Beschlußfassung persönlich vorzuladen.

Gegen den Beschluß des Vorstandes, soweit er den Ausschluß des Mitgliedes beinhaltet, kann das Mitglied innerhalb von 4 Wochen Einspruch beim 1. Schussmeister schriftlich einlegen.

Bleibt der Vorstand bei seinem ersten Beschluß, so ist die Sache der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung, die geheim und mit absoluter Mehrheit der anwesenden Mitglieder erfolgen muß, ist endgültig.


§ 6

Vorstand


Der geschäftsführende Vorstand nach § 26 BGB besteht aus dem:

1. Schussmeister
2. Schussmeister
Schatzmeister (Kassierer)
Schriftführer

Die Vertretung wird von drei Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandes wahrgenommen, zu denen immer der 1. Schussmeister zählt.

Bei Verhinderung des 1. Schussmeisters, die nicht nachgewiesen werden muß, vertritt diesen der 2. Schussmeister.

Die Vorstandsmitglieder werden auf vier Jahre gewählt.


§ 7

Der Aufgabenbereich des geschäftsführenden Vorstandes


1. Der 1. Schussmeister, als Repräsentant der Böllervereinigung,
wahrt die Zielsetzung der Böllervereinigung gemäß § 2 der Satzung zum Wohle und Nutzen der Böllervereinigung. Er beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet die Versammlungen. Im Falle seiner Verhinderung übernimmt sein Stellvertreter, der 2. Schussmeister, diese Aufgaben.

2. Der 2. Schussmeister, als Leiter der Organisation der
Böllervereinigung, ist für die Abwicklung der in § 2 vorgesehenen
Aufgaben verantwortlich.

3. Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen der Böllervereinigung und
hat über alle Ein- und Ausgänge ordentlich
Buch zu führen.

4. Der Schriftführer erledigt den Schriftverkehr und nimmt von den
Versammlungen und Sitzungen ein Protokoll auf, daß in der nächsten
Versammlung oder Sitzung verlesen und nach Genehmigung vom
1. Schussmeister gegengezeichnet wird.


§ 8

Wahlen und Abstimmungen


Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder, soweit die Satzung nicht anderes vorschreibt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Eine 3/4 Stimmenmehrheit ist erforderlich:

1. Bei einer Änderung der Satzung.

2. Bei einer Auflösung oder Verschmelzung der Böllervereinigung mit
einem anderen Verein

Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn 1/3 der Mitglieder anwesend ist, einschl. Vorstand.

Alle Vorstandsmitglieder sind in geheimer Wahl durch Stimmzettel zu wählen, wenn mehr als 1 Vorschlag zur Wahl steht.

Verdiente Mitglieder können auf Vorschlag der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden.


§ 9

Versammlungen


Mitgliederversammlungen beruft der Vorstand ein.

In dringenden und eiligen Fällen kann der 1. Schussmeister eine außerordentliche Versammlung einberufen.

Einmal im Jahr, möglichst im Februar findet eine Generalversammlung statt. Zu ihren Tagespunkten gehören immer: Vereins- und Kassenbericht, Neu- und Wiederwahlen des Vorstandes und Besprechung des Jahresprogramms.

Die Beschlüsse werden in ein Protokoll festgehalten, welches der 1. Schussmeister jedesmal unterschreibt.

Die Einladungen zu Mitglieder- und Generalversammlung erfolgen mindestens 3 Tage vorher schriftlich.


§ 10

Beiträge


Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.


§ 11

Soziale Fürsorge


Die Böllervereinigung sorgt auch auf sozialem Gebiet für Ihre Mitglieder. Hierzu gehört vor allem Haftpflicht- und Unfallversicherung.

Unverschuldet in wirtschaftliche Not geratenen Mitgliedern, kann auf Beschluß des Vorstandes der Beitrag ganz oder zum Teil erlassen werden.

Während der Ableistung der Wehrpflicht ist das Vereinsmitglied beitragsfrei.


§ 12

Kirchliches


Für jedes Mitglied wird nach dessen Tod eine Messe bestellt. Beim Begräbnis beteiligt sich die Böllervereinigung mit Ehrensalut so stark wie möglich.

Am Grab ist ein Kranz niederzulegen.


§ 13

Auflösung der Bruderschaft


Der Verein kann nur durch Beschluß einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden.
Bei der Mitgliederversammlung müssen mindestens die hälfte der Mitglieder anwesend sein.
Kommt die erforderliche Anzahl nicht zusammen, ist innerhalb von zwei Monaten nach der beschlussunfähigen ersten Mitgliederversammlung erneut eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
Diese Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl anwesender Mitglieder beschlussfähig.
Zu dem Beschluß ist eine Merheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Im Falle der Auflösung des Vereins wird das Vereinsvermögen, das nach Erfüllung aller Verpflichtungen noch verbleibt, der Stadt Bonn übergeben, die es zwingend für Jugendarbeit der Vereine wieder zu verwenden hat.


§ 14


Zu dieser Satzung können Zusätze und Ausführungsbestimmungen erlassen werden, die den Sinn der einzelnen Satzung nicht verändern dürfen.

Sie werden nach Bedarf in der Jahreshauptversammlung beschlossen.


§ 15


Diese Satzung ist für die Böllervereinigung ab 01. Januar 2003 gültig.





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